Wenn man sich selbst verliert, oder verloren wird!

Unterdrückung des "ICH"

Als transsexueller Mensch im anderen Geschlecht gehalten! Was macht das mit einem? Die Justiz, das Landgericht Weiden, die Staatsanwaltschaft Weiden, die JVA Nürnberg, die JVA Weiden, die JVA Regensburg und die JVA Aichach halten eine transsexuelle Frau als Mann. Vorfühung bei der Hauptverhandlung als Mann - Keine Kosmetik und keine Perücke. Der Entzug der Freiheit ist nicht maßgebend, das geht vorüber. Die Missachtung, Diskriminierung und folterähnliche Haltungsform sind eine ganz andere Seite dessen was einem angetan werden kann. Man(n) oder Frau beginnt sich selbst zu verlieren, man zweifelöt an sich selbst. Die Schuld warum man am Vollzug teilnehmen darf ist einem bewußt und wird auch nicht abgestritten.

Einsamkeit = Isolation

Verantwortliche wie Frau Hollnberger aus der JVA Regensburg, Frau Ebert und Herr Meier aus der JVA Aichach sind Juristen. Es gibt hier nur schwarz und weiß! Man erlebt die völlige Unsicherheit im Umgeng mit einer transsexuellen Vollzugsteilnehmerin. Frau Hollnberger in Regensburg z.B. lies mich sogar unter der Dusche während des Einschlußes einschließen.  Angst, Verzweiflung und absolut kein Plan wie mit transsexuellen Menschen umzugehen wäre. Es ist einfach nur peinlich wenn man sieht wie diese Menschen versuchen sich der Situation durch - nicht zur Kenntnis nehmen - zu entziehen. Nimmt man die Situation nicht bewußt war, so existiert sie nicht!
Verzweiflung nimmt zu und man merkt das man NICHTS ist in diesem Staat - Freistaat Bayern. Auch bei Vollzugsteilnehme ist man noch Bürger und nach der Einladung zur Vollzugsteilnehme ist man es dann auch noch.....
Das was Frau Hollnberger, Frau Ebert und Herr Meier mit ihrem Verhalten - mag es rechtlich auch einwandfrei sein (das müssen anderen bewerten) - in und mit einem Menschen anrichten, das bleibt für sehr lange Zeit - es bleibt für immer.

Was kommt danach?

Psychotherapie und Medikamente, Vertrauensverlust und Ängste. Es wird natürlich auch nicht die Achtung vor dem System gefördert, aufgezogen wird Verachtung, Hass und Mitleid mit diesen Personen die einem das angetan haben.

Ein Gespräch mit einer Beamtin in der JVA Aichach:

Ich: "Das was mit mir geschieht ist Unrecht und keiner von euch hat die Eier zur Anstaltsleitung zu gehen und das abzustellen, ihr scheißt euch in die Hose!"

Beamtin: "Ja das stimmt! Es ist Unrecht, wir hätten etwas tun können! Bitte verstehen Sie, dass wir hier arbeiten und noch länger hier sind als sie. Das Hemd ist näher als der Rock!"

Ich war beeindruck wie ehrlich diese Beamtin war - RESPEKT! Wahre Worte, das machte es etwas leichter.

Die Narben auf der Seele bleiben und werden jeden Tag härter. Es vergeht nicht, es verfestigt sich Tag für Tag und man wird härter. Ist es das was der Vollzug erreichen will?